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Kollektion Saarinen Collection

Womb Chair

Saarinens Womb Chair von 1948, entworfen für Florence Knoll zum Hineinkuscheln

Dimensions

889 × 794 × 787 mm

Sitz / Notizen

Source: product page text — Womb Chair Medium (70LM) — published as W 35 × D 31 × H 31.25 in

Jahr

1948

Richtpreis

USD 6,463, Medium (Knoll US online shop, October 2026)

Materialien
Schaumstoffbeschichtete, geformte FiberglasschaleNahtlose StahlrohrbeineStoff- oder Lederpolsterung
Oberflächen
Poliertes ChromPoliertes 18K-GoldfinishSchwarze Lackierung
Offizielle Seite

Beschreibung

Überblick

Der Womb™ Chair ist ein Lounge-Sessel aus Fiberglas, den Knoll auf 1948 datiert, als er als Model 70 auf den Markt kam. Eero Saarinen entwarf ihn auf Wunsch von Florence Knoll für einen Stuhl, der wie ein Korb voller Kissen wirkt. Er ist in einer Standard- und einer Medium-Größe erhältlich, jeweils mit passendem Hocker.

Konstruktion

  • Sitzschale aus schaumstoffbeschichtetem, geformtem Fiberglas, von der Formgebung bis zur handgenähten Polsterung in Handarbeit gefertigt
  • Beine aus nahtlosem Stahlrohr in poliertem Chrom, poliertem 18-Karat-Goldüberzug oder schwarzer Lackierung
  • KnollTextiles-Stoffe oder Spinneybeck-Leder
  • Die FAQ des Knoll-Shops nennt zusätzlich eine Sperrholzplatte unter der Schale sowie Polyesterpolsterung um einen Schaumstoffkern

Maße

  • Medium: B 35" × T 31" × H 31¼" (889 × 787 × 794 mm), Sitzhöhe 15", Sitztiefe 18", Armlehnenhöhe 18", Gewicht 31 lb
  • Standard: B 40" × T 34" × H 35½", Sitzhöhe 16", Sitzbreite 27", Sitztiefe 24⅞", Armlehnenhöhe 20½", Gewicht 36 lb, Tragfähigkeit 275 lb

Geschichte

Ein Sessel, in den man sich einkuscheln kann

Die Designplan-Seite von Knoll beschreibt es so: Saarinen hatte einen Sessel erforscht, dessen Komfort aus der Form der Schale stammt und nicht aus dicker Polsterung. Zuvor hatte er mit Charles Eames den Organic-Design-Wettbewerb des Museum of Modern Art für Experimente mit gebogenem Sperrholz gewonnen. Er hatte mit kleineren Fiberglas-Arbeitsstühlen begonnen, als Florence Knoll ihn herausforderte, „zuerst den großen zu machen“: einen Stuhl wie einen Korb voller Kissen, in den sie sich einkuscheln könne. Knoll sagt, dass er nicht genau dort gelandet sei, doch die Idee war damit in Gang gesetzt.

A Womb Chair with an ottoman and a small round table

Ein Bootsbauer und ein Patent

Fiberglas und Harz waren damals neue Materialien, weshalb sich Saarinen und Florence Knoll an einen Bootsbauer in New Jersey wandten, der mit ihnen experimentierte. Florence Knoll erinnert sich, dass er sehr skeptisch war und es viele Fehlschläge gab, bevor ein brauchbarer Sessel entstand. Der Sessel debütierte 1948 als Model 70. Auf der Shop-Seite von Knoll heißt es zudem, Saarinen habe ein Patent für seinen „geformten Sessel“ angemeldet.

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