Supermoon
Modulare Sitzlandschaft von Giampiero Tagliaferri mit mondphasenförmigen Rückenlehnen auf einem schwebenden Metallgestell.
2260 × 770 × 1060 mm
Source: technical drawing image — Supermoon Sofa 226 cm — published as W 226 × D 106 × H 77 cm
Beschreibung
Überblick
Giampiero Tagliaferris Supermoon für Minotti ist ein Sitzsystem mit skulpturalen Formen und einem unverkennbaren Stil der 1970er-Jahre. Rückenlehnen und Armlehnen, die poetisch an eine Mondphase erinnern, bilden das stilistische Leitmotiv; zusammen mit den Sitzkissen und den Platten aus Marmor oder Holz werden sie von einem gepolsterten Unterbau gehalten und teilweise verborgen, der auf einem schwebenden Metallgestell ruht. Die Serie umfasst Sofas, End- und Mittelelemente, Chaiselongues, Couchtische, Bänke und einen Sessel mit lackiertem Sockel.

Konstruktion
Sperrholzplatten unterschiedlicher Stärke sind mit elastischem Schaumstoff mit variabler Dichte gefüllt, der in gestepptes, thermisch verklebtes Polyesterfaservlies auf weißer Baumwolle eingehüllt ist. Die Sitzstruktur ist konkav geformt, um das Sitzkissen aufzunehmen. Sitz- und Rückenkissen sind mit kanalgesteppten Gänsedaunen (Assopiuma Gold Label) gefüllt, ein umlaufender Reißverschluss hält das Sitzkissen. Ein umlaufender Metallrahmen in Chrom oder poliertem, fingerabdruckresistentem Bronze steht auf Füßen aus schwarzem Polypropylen, und die 20 mm abgeschrägten Platten bestehen aus Marmor oder MDF. Der Bezug lässt sich in allen Ausführungen vollständig abnehmen.
Maße
Supermoon Sofa 226 cm: 226 cm breit, 106 cm tief und 77 cm hoch, wobei die oberste Angabe der Seitenansicht gilt, die zusätzlich 64 und 42 cm ausweist. Die Standardfüße können auf Wunsch ohne Aufpreis gegen 7,5 cm hohe Füße getauscht werden, die 3 cm höher sind.
Geschichte
Ein Stück, das sich vervielfacht
Minotti erklärt, Supermoon sei als eigenständiges, nomadisches Möbelstück entstanden, das sich vervielfachen und zu einem echten Modulsystem entwickeln kann. Seine skulpturalen Linien und seine ausgeprägte Persönlichkeit lassen es als monolithisches Wohnzimmerelement bestehen oder zu flexiblen Konfigurationen anwachsen.
Aneinandergereiht
Nebeneinander wirken die Module eher wie eine Ansammlung einzelner Elemente denn wie ein einziges System. Sie verbinden sich, indem sie sich berühren, wodurch sich am Fuß eine doppelte Ausstellung bildet, die mit einer dekorativen Geometrie die Grenze jedes Elements markiert. Die Seite beschreibt die kompositorische Freiheit als unsichtbare, doch konsequente formale Sprache und zeigt Supermoon als Hauptdarsteller der Werbekampagne des Hauses aus dem Jahr 2024, inszeniert in modernistischen Räumen mit Einflüssen der Siebziger.

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