LC14 Tabouret Cabanon
Kastenförmiger Holzhocker von Le Corbusier mit Schwalbenschwanzverbindungen, in drei Varianten.
430 × 430 × 270 mm
Source: spec sheet PDF — 014 01 — published as W 43 × D 27 × H 43 cm
1952
Beschreibung
Überblick
Der LC14 Tabouret Cabanon ist ein kastenförmiger Holzhocker, der Le Corbusier zugeschrieben wird. Die Seite von Cassina mit dem Titel LC14 Tabouret Cabanon, Tabouret Maison du Brésil, Tabouret Nantes Rezé nennt "DESIGN BY LE CORBUSIER, 1952" und fasst drei Varianten unter einem Produkt zusammen: den Tabouret Cabanon aus massiver Kastanie, den Hocker Maison du Brésil aus massiver Eiche und den Tabouret Nantes Rezé aus lackierter Eiche. Die Zeichnung mit der Kennung 014 01 auf dem Blatt von Cassina ist 43 cm breit, 27 cm tief und 43 cm hoch.
Konstruktion
Der Tabouret Cabanon besitzt ein Gestell aus verleimten massiven Kastanienleisten mit einer klaren, matten Offenporen-Versiegelung und einer länglichen Öffnung auf jeder Seite; die Schwalbenschwanzverbindungen heben die Verbindungsstellen zwischen den massiven Holzteilen hervor. Die Variante Maison du Brésil hat ein Gestell aus verleimten massiven Eichenleisten mit einer klaren, matten Offenporen-Versiegelung und Schwalbenschwanzverbindungen an den Ecken. Der Tabouret Nantes Rezé besteht aus Birkensperrholz mit Eichenfurnier in einer matten Offenporen-Lackierung, seine Flächen sind in zwei Farben aus der Le-Corbusier-Palette gehalten.
Spezifikationen
- Maße (Zeichnung 014 01): 43 x 27 x 43 cm; die Zeichnungen auf dem Blatt tragen Codes, keine Variantennamen
- Cabanon: massive Kastanie, natur gebeizt, klare matte Offenporen-Versiegelung
- Maison du Brésil: massive Eiche, natur gebeizt, Schwalbenschwanz-Ecken
- Nantes Rezé: Eiche, Offenporen-Lack in zwei Farben der Le-Corbusier-Palette
Geschichte
1952 für die Cabanon entworfen
Die Seite besagt, dass der Tabouret Cabanon aus dem Jahr 1952 stammt und für Le Corbusiers Cabanon entstand, eine Hütte an der Côte d'Azur, für die er neben zahlreichen Einbaumöbeln lose Stücke entwarf, die alle als Kästen gedacht waren. Cassina bezeichnet ihn als spartanischen und zugleich raffinierten Sitz, dessen Schwalbenschwanzverbindungen zeigen, wo die massiven Holzteile aufeinandertreffen, und dessen längliche Öffnung an jeder Seite den Hocker leicht tragbar macht.
Nantes Rezé und Maison du Brésil
Der Tabouret Nantes Rezé ist laut Seite in seiner 3-D-Komposition älter als der Hocker Brésil und hat einfachere Verbindungen. Er folgt der Idee des "Fundstücks" (found object), die Le Corbusier spät in seinem Leben schätzte, und wurde für die Kinderzimmer der Unité d'habitation in Nantes Rezé gefertigt. Der Hocker Maison du Brésil ist auf 1959 datiert und wurde für die Maison du Brésil in Paris entworfen; seine länglichen Öffnungen an den beiden Hauptseiten erlauben es, ihn waagerecht oder senkrecht aufzustellen.
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