Ginger Pendant
Eine nahezu flache Scheibe aus gepresstem Holz oder Metall, die einen Raum in sanftes, indirektes LED-Licht taucht.
420 × 86 × 420 mm
Source: spec sheet PDF — Ginger 42 pendant — diffuser Ø 42 cm × body height 8.6 cm (suspension up to 200 cm; canopy Ø 13 × 4.5 cm) — published as W 42 × D 42 × H 8.6 cm
2014
Beschreibung
Überblick
Ginger ist eine Pendelleuchte, die Joan Gaspar 2014 für Marset entworfen hat. Ihr breiter, flacher Diffusor wirkt fast vollständig eben und beleuchtet Räume dezent mit indirektem, reflektiertem Licht. Die Pendelleuchte ist in vier Größen erhältlich – Ginger 20, 32, 42 und 60 – und Ginger 20 gibt es zusätzlich als dreiflammige Ginger 20x3 auf einem gemeinsamen Baldachin.
Konstruktion
Der Diffusor ist ein Laminat aus Holz- und Papierlagen, die unter hohem Druck miteinander verpresst werden. So entsteht eine Platte von nur etwa 4 mm Dicke, deren weiße Seite nach innen zeigt und das Licht reflektiert. Eine Metallvariante besteht aus gebürstetem Aluminium mit Oberflächen in gebürstetem Messing, Schwarz oder Weiß. Unter dem Schirm sitzt ein kuppelförmiger gespritzter, matt schwarz lackierter Aluminium-Kühlkörper, der die LED und ihre Optik aufnimmt. Die Leuchte hängt an einem schwarzen Elektrokabel.
Spezifikationen
- Ginger 42: Diffusor Ø 42 cm, Leuchtenkörper 8,6 cm hoch, maximale Aufhängelänge 200 cm, Baldachin Ø 13 × 4,5 cm
- Lichtquelle (Ginger 42): LED SMD 700 mA 16,28 W, 2700 K, CRI 90; Lichtstrom der Leuchte 698 lm
- Treiber: TRIAC (180–295 VAC), DALI oder 1-10V (220–240 VAC); dimmbar, LED inklusive
- Oberflächen (Ginger 32/42/60): Eiche – Weiß, Wenge – Weiß, Gebürstetes Messing – Gebürstetes Messing, Gebürstetes Messing – Weiß, Schwarz – Weiß
- Optionale Cluster-Baldachine verbinden mehrere Ginger-Pendelleuchten zu einem einzigen Lichtpunkt
Geschichte
Ein neues Material für Leuchten
Marset beschreibt Holz als großen Verbündeten gemütlicher Beleuchtung, das sich jedoch nur schwer formen lässt. Joan Gaspar wollte erstmals mit einem Material und einer Technologie arbeiten, die bisher nicht in der Lichttechnik eingesetzt wurde: dem Hochdruckformen mehrerer Holz- und Papierschichten. Das Ergebnis ist eine Leuchtenplatte von nur 4 mm Dicke – etwa halb so dick wie Sperrholz – mit einer weißen Seite auf der Innenseite, die das Licht reflektiert.
Ein Licht, das seine Quelle verbirgt
Gaspar, seit 1996 Produktmanager bei Marset, spricht gern darüber, was man an einer Leuchte nicht sieht. Bei Ginger trägt der Lampenhalter einen Aluminium-"Pin", der die LEDs und spezielle Optiken aufnimmt, die den Lichtstrahl öffnen. Anstatt Kühlrillen einzufräsen, machte er das Aluminium dicker, um Wärme abzuleiten und das Objekt formstabil zu halten. Ziel war eine außergewöhnlich flache, glatte Leuchte. Die Kollektion ist seither zu Tisch-, Akku-, Steh-, Wand-, Decken- und Outdoor-Modellen gewachsen, außerdem gibt es eine Metallversion in gebürstetem Messing, Schwarz oder Weiß.



