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D4 Folding Armchair

Marcel Breuers klappbarer Sessel aus Stahlrohr von 1926/27, ein Tecta Bauhaus Original.

Dimensions

780 × 710 × 610 mm

Sitz / Notizen

Source: technical drawing image — D4 folding armchair (standard) — published as W 78 × D 61 × H 71 cm

Jahr

1927

Richtpreis

EUR 1,890 incl. VAT, D4 folding armchair, nickel-plated tube frame, Bauhaus strap, shop.tecta.de (Germany), 2026-10-13

Materialien
StahlrohrStoffLeder
Oberflächen
Vernickelter Stahlrohrrahmen
Farben
Bauhaus-Gurt: Pink, Schwarz, Rot, TaupeKavallerie-Tuch: Anthrazit, Rot, Schwarz, SilbergrauLeder I: Braun, Schwarzbraun, Cremeweiß, Dunkelblau, Grau, Honig, Oxfordgrün, Oxidrot, Reinweiß, Taupe
Stil
Bauhaus
Offizielle Seite

Beschreibung

Überblick

Der D4 (früher B4) ist Marcel Breuers klappbarer Lounge-Sessel aus Stahlrohr mit Gurten, entstanden 1926/27. Breuers erster Stahlrohr-Katalog warb damit als "besonders geeignet" für Schiffe und Sportplätze sowie für Terrassen, Gartenhäuser, Gärten und Gartencafés, und die Seite von Tecta ergänzt, dass er sich zusammenklappen, verstauen und leicht transportieren lässt. Tecta führt den D4 als Bauhaus Original aus dem Jahr 1927; laut Tecta tragen nur Rereditionen, die über das Bauhaus-Archiv in Berlin lizenziert sind, Oskar Schlemmers Signet.

Konstruktion

Laut Tecta wurde beim D4 durch den sparsameren Einsatz von Stahlrohr und den Verzicht auf die seitlichen Sitzgurte weniger Material verbraucht, während der Sitzkomfort deutlich gesteigert wurde. Die Shop-Version besitzt einen vernickelten Stahlrohrrahmen (Stahlrohr vernickelt) mit Bauhaus-Gurtbezügen in Pink, Schwarz, Rot oder Taupe. Der Konfigurator bietet Stoff I (Kavallerie-Tuch, Celia, Dama), Stoff II (Hallingdal 65, Divina Melange 3, Vidar 4, ARCO) sowie Leder I, II und III.

Spezifikationen

  • Maße: B 78 × T 61 × H 71 cm, Sitzhöhe 44 cm
  • Gestell: Stahlrohr (vernickelt, Shop-Version)
  • Bezüge: Bauhaus-Gurt; Stoff I und II; Leder I–III
  • Klappbarkeit: Der Sessel lässt sich zusammenklappen, verstauen und transportieren

Geschichte

Vom Wassily-Sessel zum Klappsessel

Tecta berichtet, dass Breuer den D4 als Endpunkt einer "genetisch-konstruktiven" Linie betrachtete: zuerst der vierbeinige Wassily-Sessel, dann eine Version mit Kufen der Junkers Flugzeugwerke und schließlich der Klappsessel. 1980 wurde der D4 in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen.

Der D4 bei Tecta

Tectas Geschichte mit dem D4 begann Mitte der 1970er-Jahre, als Axel Bruchhäuser bei seinen Recherchen Breuers erste Entwürfe fand und ihn kontaktierte; er teilte Breuer mit, dass der Klappsessel weitaus schöner sei als die Version mit Kufen und unbedingt produziert werden müsse. Breuer antwortete: "Das Wiederauftauchen dieses Sessels ist wie ein alter, vergessener Traum." Ein Einzelexemplar des ersten Sessels mit Peter Kelers Rosshaar-Stoff befindet sich im Cantilever Chair Museum in Lauenförde.

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