gubi.comBildquelle: Tove Kindt Larsen
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Designer
Tove Kindt Larsen
Tove Kindt-Larsen (geb. Reddersen, 1906–1994) gehörte laut GUBI zu den ersten Designerinnen, die während des dänischen Golden Age der Jahrhundertmitte hervortraten. Sie arbeitete ab 1931 für den Architekten Thyge Hvass, studierte zunächst…
Biografie
Hintergrund
Tove Kindt-Larsen (geb. Reddersen, 1906–1994) gehörte laut GUBI zu den ersten Designerinnen, die während des dänischen Golden Age der Jahrhundertmitte hervortraten. Sie arbeitete ab 1931 für den Architekten Thyge Hvass, studierte zunächst Architektur und besuchte anschließend in Kopenhagen einen Kurs für Möbeldesign bei Kaare Klint.
Charakteristischer Stil
GUBI beschreibt ihr Werk durch ein feines Gespür für Qualität und eine Gestaltungssprache, die auf sich wandelnde Geschmacksvorlieben einging. Sie war eine frühe Pionierin bei Rattanstühlen und Formsperrholz und wandte sich von der Gestaltung kompletter Raumensembles ab, hin zu einzelnen Möbelstücken, mit denen Wohnende ihre Räume selbst zusammenstellen konnten. GUBI beschreibt die gemeinsame Arbeit der Kindt-Larsens als Suche nach funktionalen Lösungen für alltägliche Probleme.
Bekannte Werke
Vor und während ihrer Partnerschaft mit Edvard Kindt-Larsen verbindet GUBI sie mit dem Fireplace Chair (1939), dem Pagoda Sofa (1956), dem Pagaj Chair (1960) und dem Prisma Sofa (1964).
Vermächtnis
Tove und Edvard heirateten 1937 und gründeten 1945 ein gemeinsames Atelier. Gemeinsam arbeiteten sie an Möbeln, Silberwaren, Schmuck, Teppichen, Textilien, Tapeten, Ausstellungen und Bauwerken, während ihre Ausstellungen der Kopenhagener Tischlerinnung und Tischler dazu beitrugen, die Prinzipien des dänischen Modernismus zu definieren. GUBIs Wiederentdeckung ihrer früheren Entwürfe zielt darauf ab, ihren eigenständigen Beitrag zur Designgeschichte wieder sichtbar zu machen.

