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Designer

Mogens Koch

Mogens Koch (1898–1992) wird auf der Designerseite von Fredericia als Persönlichkeit vorgestellt, die die dänische Möbelgestaltung auf leise Weise geprägt hat – durch ein kompromissloses Bekenntnis zu Klarheit, Handwerkskunst und…

Biografie

Hintergrund

Mogens Koch (1898–1992) wird auf der Designerseite von Fredericia als Persönlichkeit vorgestellt, die die dänische Möbelgestaltung auf leise Weise geprägt hat – durch ein kompromissloses Bekenntnis zu Klarheit, Handwerkskunst und funktionaler Eleganz. Nach seiner Ausbildung zum Architekten und seinem Abschluss im Jahr 1925 kehrte er als Lehrender an die Königlich Dänische Kunstakademie zurück, an der er von 1950 bis 1968 als Professor für Architektur tätig war. 1934 gründete er zusammen mit seinem Cousin Peter ein Studio, das sich mit Möbeln, Architektur, Textilien und Typografie beschäftigte.

Charakteristischer Stil

Koch übertrug die architektonische Strenge auf das Möbeldesign und verfeinerte jedes Detail mit Präzision und Zurückhaltung. Fredericia nennt Kaare Klint als seinen Mentor und Børge Mogensen als Weggefährten und hebt hervor, dass Koch auf historische Formen zurückgriff und deren zeitlose Qualitäten in schlichte, moderne Stücke mit ehrlichen Materialien, präzisen Verbindungen und einer angenehmen Haptik destillierte. Laut der Seite verstand Koch Design als Frage der Notwendigkeit und nicht des Stils – jedes Stück sollte ein Bedürfnis des Alltags erfüllen.

Bekannte Werke

  • MK Bookcase System, 1928 entworfen und von Fredericia weitergeführt, mit den Bücherregalen MK54, MK55, MK56, MK66, MK67 und MK68 sowie dem Schrank MK73
  • MK16 Klappstuhl, den die Designerseite auf 1932 datiert
  • Textilien, die er gemeinsam mit seiner Frau Ea Koch entwarf: Skizzen und Aquarelle wurden zu Wandteppichen von geometrischer Schlichtheit und ruhigen Farbpaletten

Vermächtnis

Fredericia ordnet Kochs Werk zu den feinsten Ausprägungen des dänischen Funktionalismus ein, zurückhaltender als das seiner Zeitgenossen Hans J. Wegner, Børge Mogensen und Arne Jacobsen. Durch Lehre und Praxis habe er, so die Seite, mitgeholfen, die Prinzipien des Danish Modern zu definieren. Die Seite zitiert ihn mit den Worten: „Die größte Reinheit der Form offenbart sich im Dauerhaften, befreit von vergänglichen Trends. Deshalb ist das Einfachste, wie das Bücherregal-System, für immer zeitgemäß.“

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