
Designer
Erik Ole Jørgensen
Erik Ole Jørgensen (1925–2002) war ein dänischer Möbelarchitekt und Textildesigner. Laut dänischer Wikipedia wurde er am 27. August 1925 in Frederiksberg geboren und starb am 23. September 2002 in Vedbæk. Von 1941 bis 1944 absolvierte er…
Biografie
Hintergrund
Erik Ole Jørgensen (1925–2002) war ein dänischer Möbelarchitekt und Textildesigner. Laut dänischer Wikipedia wurde er am 27. August 1925 in Frederiksberg geboren und starb am 23. September 2002 in Vedbæk. Von 1941 bis 1944 absolvierte er eine Ausbildung zum Polsterer und Tapezierer, studierte von 1945 bis 1948 Möbeldesign an der Kunsthåndværkerskolen in Kopenhagen und war anschließend einige Jahre als Gaststudent bei Kaare Klint an der Architekturschule der Akademie tätig.
Charakteristischer Stil
Die Designerseite von Fredericia hält fest, dass Jørgensen während seiner gesamten Laufbahn als Designer und Architekt ein ausgeprägtes Gespür für Haptik und ein intuitives Verständnis für Materialien bewies – sowohl bei Möbeln als auch bei Textilentwürfen. Seine Arbeiten beschreibt sie als klare, aufgeräumte Konzepte, die mit präziser Detailarbeit und handwerklicher Könnerschaft umgesetzt wurden. Ein Zitat auf der Seite merkt an, dass sich die Herkunft aus dem Polsterhandwerk darauf auswirkt, welche Farben er neben das Holz setzt.
Bekannte Werke
- EJ315 Sofa (1975), produziert von Fredericia
- Tremmesofa-Serie für FDB Møbler in den 1970er-Jahren
- Vorhang- und Möbelstoffe für L.F. Foght, Unika-Væv, Halling-Koch Design Center und Kvadrat
Vermächtnis
Bei der Herbstausstellung der Cabinetmakers' Guild gewann er 1949, 1950 und 1952 jeweils den ersten Preis. 1977 erhielt er auf der Möbelmesse Earls Court in London den Award of the Year. Auf der Triennale in Mailand war er 1956, 1957 und 1958 vertreten. Laut dänischer Wikipedia wurden von ihm entworfene Kvadrat-Textilien im Berliner Reichstag sowie auf den Sitzen der Züge unter dem Ärmelkanal verwendet.

