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Designer

Daniel Debiasi & Federico Sandri

Daniel Debiasi und Federico Sandri haben beide einen Abschluss in Industriedesign: Debiasi studierte am Politecnico di Milano, Sandri an der IUAV Universität Venedig. Sie lernten sich in Mailand kennen, wo beide Projekte für internationale…

Biografie

Hintergrund

Daniel Debiasi und Federico Sandri haben beide einen Abschluss in Industriedesign: Debiasi studierte am Politecnico di Milano, Sandri an der IUAV Universität Venedig. Sie lernten sich in Mailand kennen, wo beide Projekte für internationale Designunternehmen leiteten. Nach ihrer Arbeit in Designstudios in Mailand und London gründeten sie 2010 ihr gemeinsames Studio. Das Studio arbeitet in den Bereichen Industriedesign, Innenarchitektur und kreative Leitung.

Handschrift

Das Duo versteht Design als Disziplin, die persönliche Kultur, Erfahrung und Vision miteinander verbindet. Jedes Objekt betrachten sie als Teil eines größeren Systems, das auch sein Umfeld einschließt. Ihre Projekte bewegen sich immer wieder im Spannungsfeld zwischen der Ausdruckskraft eines Objekts und seiner Fähigkeit, sich zurückzunehmen. Dabei bewegen sie sich zwischen industrieller Fertigung und handwerklicher Tradition. Das Studio strebt nach eigenen Angaben originelle und zugleich langlebige Produkte an, die der Zeit trotzen sollen.

Bekannte Werke

Zur Projektliste des Studios gehören die Stehleuchte Stage für Normann Copenhagen (2016), die Sessel und der Hocker Shift für Offecct (2016, mit der Version Shift Wood im Jahr 2020), die Sitzmöbelfamilie Elba für Crassevig (2017), das Kaffeeset Collar für Stelton (2016), die Porzellan- und Glasobjekte Freddo für Rosenthal (2018), die Waschtischserie Variant für RAK Ceramics (2019), die Schalen und Tischaccessoires Ora für Stelton (2020), die Keramikfliesen Beat für Opificio Ceramico (2025) sowie der niedrige Tisch Tray für Ligne Roset (2026).

Vermächtnis

Zu den vom Studio genannten Kunden zählen Antoniolupi, Crassevig, Lema, Ligne Roset, Normann Copenhagen, Offecct, Rosenthal, Stelton, Tekhne und Villeroy & Boch. Zu ihren Auszeichnungen gehören der iF Design Award (2016 und 2025), der German Design Award in der Kategorie Tabletop (2020), der Tableware International Award in der Kategorie Barware (2018) und der Plus X Award als bestes Produkt des Jahres (2013). Außerdem lehren sie und halten Workshops und Vorträge an Institutionen wie der IUAV Universität Venedig und dem Politecnico di Milano.

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