Kollektionsgeschichte
Ursprung
Hans Hopfer, Maler, Bildhauer und Designer, entwarf 1971 das erste Mah Jong für Roche Bobois. Das Haus verbindet es mit dem Hippie-Trail jener Dekade und zählt es zu seinen bekanntesten Kreationen. Der Name steht heute für eine ganze Familie von Modellen und nicht mehr für ein einzelnes Sofa.
Designsprache
Die Familie besteht aus losen Kissen, die direkt auf dem Boden liegen: Sitze, gerade Rückenlehnen, Eckrückenlehnen, Loungesessel-Sitze und panoramaartige Eckelemente. Da nichts fest verbaut ist, lassen sich die Kissen in jeder Zusammenstellung anordnen, die ein Raum verlangt. Zunächst gab es schlichte Stoffe; spätere Editionen wurden von Modehäusern eingekleidet, namentlich mit Kenzo Takada, Missoni und Jean Paul Gaultier als Kollaborateuren.
Schlüsselmodelle
- Mah-Jong-Kompositionen aus 3 bis 9 Elementen in Gaultier-Stoffen (Couture, La Croisiere), Kenzo Takada (Jiku, No Gaku, Natsu) und Missoni
- Rückenlehne mit Mechanik (verstellbare Kopfstütze) und Plattform-Elemente
- Mah-Jong-Bett 160 x 200 cm
- Mah-Jong Outdoor-Kompositionen und Loungesessel-Sitz
