Kollektionsgeschichte
Ursprung
Das „Zimmer im Zimmer“ ist ein Konzept, das Vitra gemeinsam mit Ronan und Erwan Bouroullec über viele Jahre verfolgt hat. Im Jahr 2006 führte die Idee mobiler mikroarchitektonischer Elemente zur Alcove-Familie, die seitdem kontinuierlich erweitert wurde (Aktualisierung 2021). Ihr Erscheinen fiel zeitlich mit dem ersten iPhone (2007) zusammen, das begann, Kommunikation von der persönlichen Arbeit zu entkoppeln und das Büro in einen sozialen Treffpunkt zu verwandeln.
Designsprache
Gepolsterte, gesteppte Stoffpaneele in verschiedenen Höhen – bei Highback-Modellen bis nahezu eineinhalb Meter – absorbieren Schall und schaffen visuellen und akustischen Schutz. So entstehen Räume für konzentriertes Arbeiten oder kleine Besprechungen. Die Familie umfasst zwei Gruppen: Alcove mit sichtbarem Rahmen und großzügigem Bodenabstand für ein luftiges, leichtes Erscheinungsbild (niedrige Paneele, Rollen oder je nach Modell wählbare Polsterhärte), sowie Alcove Plus, dessen Paneele bis zum Boden reichen und die sich mit aufsteckbaren Trennwänden kombinieren lassen.
Wichtige Modelle
- Alcove Sofa (Lowback und Highback; Fauteuil, Love Seat, 2- und 3-Sitzer)
- Alcove-Plus-Sofas und Trennwände
- Gemischte Alcove-/Alcove-Plus-Konfigurationen, die offene Grundrisse strukturieren


